RME (rhythmisch- musikalische Erziehung)

Dieses Unterrichtsfach ist an unserer Schule von großer Bedeutung, da es sich nicht nur auf die Musikalität, sondern auch auf die Sprachentwicklung der Kinder eher positiv auswirkt. RME beinhaltet Parameter wie Melodie, Phrasierung, Tempo und Dynamik, Akzente und Artikulation, und den Rhythmus. Diese Parameter spielen auch in der Sprache eine entscheidende Rolle.

Die Förderung des Rhythmusgefühls wirkt sich günstg auf den Sprachrhythmus, und die Förderung von Phrasierung und Melodie auf die richtige Betonung beim Sprechen aus. Die Förderung der Artikulation hat direkte Auswirkungen auf die Aussprache der Kinder.

Die Schulung von Tempo und Dynamik wirkt sich besonders positiv auf den Bereich der auditiven Wahrnehmung aus, die wiederum eine wichtige Voraussetzung des Spracherwerbs darstellt.

Die wichtigsten Teilfunktionen der auditiven Wahrnehmung werden mit ihrer Bedeutung für die (Schrift-)Sprachentwicklung im Folgenden dargestellt:

Auditive Aufmerksamkeit: genaues Hinhören zum Erkennen und Unterscheiden von Klangmodalitäten ist grundsätzlich notwendig, um weitere auditive Teilfunktionen anzusprechen. Durch den hohen Aufforderungscharakter (spielerisch- musikalisch) lässt sich die auditive Aufmerksamkeit, im Fach RME besonders gut fördern.

Auditive Speicherung/ Sequenz: Klänge und Klangfolgen müssen gespeichert und in der richtigen Reihenfolge erfasst werden, um sie nachahmen zu können. Auch für die Aussprache und das richtige Schreiben eines Wortes ist es wichtig, die Laute in der richtigen Reihenfolge zu hören und abzuspeichern.

Auditive Differenzierung von

  • laut und leise wirkt sich v.a. positiv auf die richtige Lautstärke beim Sprechen aus

  • hohen und tiefen Tönen fördert die richtige Melodie und Betonung beim Sprechen aus

  • langen und kurzen Tönen wirkt sich v.a. förderlich auf die richtige Aussprache und auf den Schriftspracherwerb aus, da die richtige Schreibung häufig davon abhängt, ob man einen langen oder kurzen Vokal hört (z.B. Bahn/langes „a“; Bann/ kurzes „a“)

  • verschiedenen Stimmen, Klängen, Tönen und Geräuschen wirkt sich ebenfalls günstig auf die richtige Aussprache (z.B. realisiert ein Kind den Laut „g“ als „k“ und spricht ihn auch so aus) und den Schriftspracherwerb aus (das Kind hört bei dem Wort „Karten ein „g“ am Anfang und schreibt „Garten“)


Insgesamt erhalten die Kinder über die RME die Möglichkeit, sich musikalisch individuell auszudrücken. Damit können sie eine Alternative zur verbalen Ausdrucksform finden. Sie lernen in Spiel- und Bewegungsliedern, Klanggeschichten und im Instrumentalspiel (v.a. Rhythmusinstrumente wie Trommel, Rassel, Tamburin u.v.m.) Lieder und Rhythmen gesanglich, instrumental und körperlich zu gestalten, was sich sowohl auf die sprachliche (Aussprache, Stimme, Atmung), als auch auf die motorisch - koordinatorische Entwicklung positiv auswirkt.

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